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Sinn von Gewaltfreiheit bei Gandhi und Schenkern

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Liebe LeserInnen des Explosiv-Blogs!

Ich freue mich, eingeladen zu sein, hier auch mitzulesen und zu -schreiben...

Insbesondere das Thema "Gewaltfreiheit" (und auch "Mahatma Gandhi") sind sicherlich "Spezial-Themen" von mir, der ich seit bald 20 Jahren (seit 1991) versuche, "Gewaltfreiheit als Lebensform" zu entwickeln bzw. vorzuleben...   Und am Ende meines Studiums ein 200Seiten-Buch über Gandhi und seine Ideen weiterführende alternative Gruppen schrieb...

Wobei ich - und die von mir gegründete Schenker-Bewegung SB -  in mancher Hinsicht nicht so ideologisch auf Einzel-Meinungen festgelegt sind (Gleichwertigkeit der Religionen, Gleichwertigkeit von Mench und Tier usw.) und den "Verzicht" nicht in dem Maße fast zu einem Wert an sich erklären, wie es bei Gandhi der Fall ist...

SB möchte - als möglichst ideologie-reduzierter Ansatz fürs "Brücken-Schlagen" -  als einen "Kleinsten Nötigen Einigungs-Nenner für globale Verantwortung" anbieten, daß es genug Vernunft und Liebe (gewaltfreies Teilen und Schenken) geben muß, so daß die Menschen "gesamtwohl-konsens-fähig" werden, also wirklich effektiv in gemeinsamem Vernunft-Konsens zum Wohle aller entscheiden können...  ---  So daß man alle weiteren Entscheidungen dann am besten solchem globalen Verantwortungs-Konsens der zukünftigen "globalen Konsens-Geschwister" anvertrauen sollte -- statt ideologisch mehr vorgeben zu wollen...

Diesen "reduzierten" Kern allerdings vertritt SB m.E. mit besonderer theoretischer Klarheit und - in der Kerngruppe der Schenker - auch praktischer Konsequenz...  (Hier im Blog ist diesbezüglich ja auch vor kurzem mein Beitrag "Unbeheizt macht frei..." über meine radikale "Winterschlaf-Kuschel-Hütte" veröffentlicht worden bzw. zu finden...).
Mit Austritt aus dem Staat (Papiere abgeben), Leben völlig ohne Geld und ohne jeglichen "Leistungsprinzip-Tausch" bzw. Vergeldtung...

Ich staune in unserer heutigen Welt dabei immer wieder darüber, wie ausschließlich die Menschen sich daran klammern, innerhalb der gegebenen Macht- und Vergeldtuns-Strukturen Liebe, Gewaltfreiheit und Teilen verwirklichen zu wollen, wo man doch recht klar sehen kann, daß da weiter eine "Recht des Stärkeren-Logik" die Grundregel ist...

Statt mal an ein grundsätzlich anderes System mit anderer Grundlogik zu denken: Statt Mehrheits-Entscheidungen von Geld-Egoisten (kapitalistische Demokratie) lieber die Vorstellung einer "globalen Konsens-Kultur des Teilens", wo die einzelnen Menschen sich radikal frei (von aller inneren und äußeren Fremdbestimmung, Süchten und Herrschern) und souverän machen, DAMIT (indem sie so nämlich ihr wahres Wesen als Vernunft-Seele wiederfinden) sie keinen Schaden in der Welt anrichten...  Und wo diese freien vernünftigen verantwortlichen Menschen dann im liebevollen Vernunft-Konsens fürs Wohl aller entscheiden... Und wo sie die Mit-Konsens-Fähigkeit des Menschen als so entscheidende "Grund-Leistung" betrachten, daß sie dann nicht mehr irgendeine Ungleich-Verteilung der Lebensqualität wegen anderer Leistungs-Unterschiede wollen - also liebevoll geschwisterlich miteinander teilen und schenken...   Teilen und schenken statt all dem Vergeldtungs-Denken...

Ich glaube, rein logisch kann es gar nicht anders sein, als daß dies die Werte- und System-Logik der Zukunft werden muß...  Sie ist wohl das Höchst-Entwickelte, was wir uns da denken können...   (Haben es ja auch schon in guten Freundschaften, Liebes-Beziehungen und Familien...)
Und wir werden dieses Höchstentwickelte an individueller und gesellschaftlicher Moral-Steuerung brauchen,  damit wir unserer Werkzeug-Intelligenz eine verantwortliche Steuerung geben können...
"Im Zeitalter der Atomwaffen wird die Gewaltfreiheit zu Schicksals-Frage der Menschheit", sagte Gandhi dazu...

Und jedenfalls würde er begeistert zustimmen, wenn wir versuchen, Gewaltfreiheit (bzw. schenkende Liebe) als Lebensform zu praktizieren - er selbst war immer sehr enttäuscht, wenn Menschen Gewaltfreiheit nur als (politisches) Mittel zum Zweck bzw. als bloße Einzel-Aktion betrachteten...
Und im Prinzip war (auch wenn nicht so "reduziert" wie in SB) auch für ihn ein wesentliches Anliegen, die Menschen zu einer Einigung in Gewaltfreiheit und Liebe zu führen --- über alle religiösen und weltanschaulichen Unterschiede hinweg...

Laßt uns alle an seinem Vermächtnis weiterarbeiten... Und ob als grundsätzliche System-Aussteiger oder als Veränderer mit kleinen Schritten im System - jedenfalls alle gemeinsam so viel wie überall möglich zur Stärkung von "Konsens-Fähigkeit des (globalen) Teilens" tun...
Die Welt braucht es - im Wettlauf gegen die Zeit...

Öff! Öff!
www.die-schenker.net

 

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