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Start News Aktuell Um Griechenland zu retten muss die Bevölkerung büßen

Um Griechenland zu retten muss die Bevölkerung büßen

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Die griechische Regierung hat ein Sparpaket verabschiedet, welches einschneidende Massnahmen und massive Einschränkungen für die Bevölkerung bedeutet. Deshalb haben die Gewerkschaften zu landesweiten Demonstrationen aufgerufen.

Um die galoppierende Staatsverschuldung aufzuhalten, sollen folgende Massnahmen eingeführt werden:

- 10% weniger Lohn für alle Beamten und öffentlichen Bediensteten
- Eine generelle Reduzierung aller Staatsausgaben um 10%
- Erhöhung der Benzinsteuer
- Allgemeine Steuererhöhungen
- Erhöhung des Rentenalters

Ein Einstellungsstopp und keine Verlängerung von befristeten Arbeitsverträgen im öffentlichen Dienst wurde bereits vorher entschieden, was ein Abbau der Arbeitsplätze bedeutet. Die griechische Regierung hofft dadurch mehr als eine Milliarde Euros einzusparen.

In einer Fernsehansprache am Dienstag forderte Premierminister George Papandreou die Öffentlichkeit und die Opposition auf, seine Sparmassnahmen zu unterstützen. Er sagte: „Das ist der Versuch das Land vor einem Sturz in den Abgrund zu bewahren!

Als Reaktion haben am vergangenen Donnerstag die Steuer- und Zollbeamten für zwei Tage gestreikt und weitere Arbeitskampfmassnahmen werden für den 10. Februar von Beamten, Ärzte, Spitalpersonal und Industriearbeiter erwartet.

Wir haben bereits Opfer gebracht und akzeptieren keine weiteren mehr,“ sagte Argyris Sakellaropoulos, Chef der Gewerkschaft der Zollbeamten.

Der griechische Gewerkschaftsdachverband (GSEE) hat einen Streik für den 24. Februar ausgerufen.

Yiannis Panagopoulos, der Anführer der grössten griechischen Gewerkschaft sagte, die Regierung hat ihr Versprechen gebrochen, das Rentenalter nicht zu verändern, welches 65 für Männer und 60 für Frauen ist

Das Rentenalter zu erhöhen löst keine Probleme,“ sagte Panagopoulos nach einem Gewerkschaftstreffen, wo der Streik beschlossen wurde. Wie die Erhöhung aussehen soll, hat die Regierung noch nicht verkündet.

Griechenland hat Schulden von 294 Milliarden Euro und ein Budgetdefizit von 12,7 Prozent, weit über die 3 Prozent welche von der EU als Maximum vorgeschrieben sind. Deshalb wurde die Kreditwürdigkeit des griechischen Staates auf „Schrott“ herabgestuft.

Insgesamt will Athen 10,3 Milliarden dieses Jahr durch besserer Steuereintreibung, Kostenreduzierung und geringeren Militärausgaben einsparen. Weitere Sparmassnahmen sind vorgesehen.

EZB-Chef Jean-Claude Trichet sagte, die griechischen Massnahmen wären „Schritte in die richtige Richtung.

 
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Schlagzeilen

PARCHIM - Anfang Mai sollen sich in der Kreisstadt die Türen eines eigenen Sozialkaufhauses öffnen. In einem seit Jahren leer stehenden Supermarkt in der Brunnenstraße sollen dann Möbel, Textilien und Haushaltsgeräte für Bedürftige zu einem symbolischen Preis verkauft werden. "Als Partner konnten die FAW Akademie Lübeck und die Beschäftigungsgesellschaft ABS Parchim gewonnen werden", sagt Kornelia Gruel, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (Arge) im Landkreis Parchim. Die FAW gGmbH aus der Hansestadt Lübeck betreibt seit zwei Jahren eine Außenstelle in Parchim, betreut dort Jobsuchende und wirbt bereits im Internet damit, dass Menschen mit einem gültigen Bewilligungsbescheid für ALG II oder Sozialhilfe ab sofort in ihrem Sozialladen "Novi-Life" einkaufen können. Derweil laufen in der Immobilie die Umbauarbeiten. Skeptiker des Vorzeigeprojektes der Arge befürchten, dass die ortsansässigen Händler im Niedrigpreisbereich in Parchim mit Umsatzeinbußen rechnen müssen. mehr bei der Schweriner Volkszeitung...

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